Spielberichte 2019/20


11. Spieltag - 10.11.2019

Nächste Niederlage in Zwickau: VfB Eckersbach e.V. vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 5:2

 

Zur Auswärtspartie in Eckersbach reisten die Blau-Weißen mit dem klaren Ziel an, endlich mal wieder ein Spiel siegreich zu gestalten. Günther und Eissmann kehrten in die Mannschaft zurück und Neuzugang Skeide saß erstmals auf der Bank.

Die Begegnung begann auf seifigem und stark lädiertem Untergrund vielversprechend, nach zwei Minuten besaß Stark die erste Großchance, konnte einen Abpraller aber nicht im Tor unterbringen. Wenig später machte er es besser, als eine Hereingabe durchrutschte und der Hartmannsdorfer Linksaußen den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte (4.)
In den Folgeminuten blieb die Mannschaft von S. Wenke am Drücker, schaffte es aber nicht aus zahlreichen Angriffen zählbares mitzunehmen. Zu verschnörkelt und ungenau, machte man sich jede Gelegenheit selbst zunichte. Eckersbach kam danach besser ins Spiel. Die Heimelf agierte hauptsächlich mit langen Schlägen, gegen die Kopfballstärke der großgewachsenen Stürmer blieb die Abwehrarbeit schwierig. Der Druck nahm über Standardsituationen zu und führte zu zwei Eigentoren nach scharf getretenen Eckbällen der Eckersbacher (24./31.) Die Moral war am Boden und die folgenden Minuten der ersten Hälfte waren ein Offenbarungseid. Eckersbach bekam noch einen zumindest diskussionswürdigen Handelfmeter zugesprochen, den Neuper im Kasten unterbrachte (40.) und mit dem Pausenpfiff traf Stockmann zum 4:1 (45).

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Blau-Weiß noch einmal mit Schwung aus der Kabine, verpasste es aber einen Anschlusstreffer zu erzielen. In der 65. Minute traf Gleissl nach einer Hereingabe zum 5:1 für die Gastgeber. Besonders ereignisreich war die zweite Hälfte nicht, die Eckersbacher Standards wurden besser verteidigt, und in der Vorwärtsbewegung blieb weiterhin beiderseits vieles Zufall. Durch die Hereinnahme von Skeide und Jalloh kam noch einmal etwas Schwung in die Offensivbemühungen, grade letzterer zeigte sich willig und forderte den Ball. In der 80. Minute konnte Stark einen langen Ball auf Günther ablegen, der die Kugel zum 5:2 Endstand über den Torhüter lupfte.

Erneut musste man in Eckersbach eine äußerst bittere Niederlage hinnehmen, mit der rustikalen und einfachen Spielweise der Heimmanschaft kam man die kompletten 90 Minuten überhaupt nicht zurecht und verlor völlig verdient. Die Mannschaft muss lernen, ihre auf den heimischen Kunstrasen ausgerichtete körperlose und komplizierte Spielweise, bei diesen Auswärtsspielen auf unförmigem Geläuf anzupassen und solchen absolut vermeidbaren Niederlagen anders zu begegnen. Weiterhin sollte man sich nicht allzu sehr von den geistreichen Kommentaren der Heimfans aus der Ruhe bringen lassen.

 

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: M. Bretschneider – Eissmann, Baumann (C), Thost, Meitz – P. Müller, S. Bretschneider – Stark, Flechsig (Jalloh 69.), Bah (Skeide 46.) – Günther

 

Die Reserve konnte gegen den direkten Tabellennachbarn SpG Heinrichsort-R. 2/FSV Hohndorf 2/SSV Fort. Einen überzeugenden 4:1 Auswärtserfolg erzielen. Die Torschützen waren Hahn (2x), Mohamed und Schwenker.


10. Spieltag - 03.11.2019

Verdiente Niederlage an der Badstraße: FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. Ebersbrunner SV 0:4

 

Am 10. Spieltag war der Ebersbrunner SV an der Badstraße zu Gast. Die Aufsteiger zeigten sich mit stark verbesserter Mannschaft in dieser Saison in Topform und lagen vor dem Spieltag auf dem zweiten Platz. Für Hartmannsdorf sah es vor dem Spiel personell schwierig aus, im Vergleich zur Vorwoche fehlte Eissmann und die angeschlagenen Schwab und Höfner. Deshalb kamen die Routiniers Fischer... und T. Müller zu ihrem ersten Saisoneinsatz in der 1. Mannschaft.

Die Partie begann direkt mit einer Druckphase der Gäste, die in erwarteter Weise das Spiel kontrollierten und vor allem über lange Diagonalbälle auf die schnellen und dribbelstarken Außenspieler agierten. Blau-Weiß war erstmal in der Defensive gefordert und konnte nach vorne wenig Akzente setzen. Im Laufe der ersten Hälfte traute man sich auch etwas weiter in die Offensive, außer einem Kopfball von Stark gab es wenig gefährliche Aktionen zu vermelden. Ebersbrunn war tonangebend und spielerisch stärker, verpasste es aber ebenso hundertprozentige Chancen herauszuarbeiten. Besonders die Eckbälle und Hereingaben blieben aber durchgängig gefährlich, wurden allerdings vom starken M. Bretschneider entschärft.
Die zweite Spielhälfte setzte sich unverändert fort. Ebersbrunn war am Drücker, ohne jedoch völlig überlegen zu sein. Hartmannsdorf stand sicher, war in der Offensive aber praktisch nicht existent. Ideen-, und glücklose Offensivbemühungen verschafften der Hintermannschaft wenig bis keine Verschnaufpause. Die dauerhaft nötige Konzentration ließ wenig später doch erstmals nach. Ein Eckball der Ebersbrunner wurde nur halbgar geklärt, Stürmer Thurm setzte den zweiten Ball in die lange Ecke. Blau-Weiß wurde nun langsam offensiver und versuchte zumindest ein Tor zu erzwingen. Die dadurch entstehenden Räume konnten die Gäste aber erst in der 80. Minute zum 0:2 von Franz Gerisch nutzen. Wie in letzter Zeit ständig, brach Hartmannsdorf mit diesem Tor ein und die Gäste konnten vor dem Schlusspfiff noch durch Thurm (82.) und Brunn (90.) auf 0:4 erhöhen.

Dadurch rutscht Hartmannsdorf diese Saison erstmals auf einen Abstiegsplatz und findet sich jetzt auf Position 9 wieder. Jede noch so gute Defensivleistung nutzt wenig, wenn nach vorne fast nix geht. Die in den letzten 5 Spielen erzielten 3 Tore sprechen eine deutliche Sprache und zeigen die aktuellen Probleme schonungslos auf. Die letzten drei Hinrundenspiele müssen unbedingt gewonnen werden, um Anschluss an die begehrten Plätze zu halten.

 

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: M. Bretschneider – Fischer, Baumann (C), Thost, Meitz – P. Müller (Schwenker 85.) – Jalloh, V. Wenke, Flechsig, Bah (T. Müller 56.) – Stark (Krauß 63.)

 

Die SpG Hartmannsdorf 2/Rödeltal verlor gegen Hirschfeld mit 0:2, bleibt aber auf dem 6. Tabellenplatz


9. Spieltag - 27.10.2019

Nullnummer der besseren Art: SV 1861 Kirchberg e.V. vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 0:0

 

Am 9. Spieltag der laufenden Saison stand das viel erwartete Derby gegen die ebenfalls schwächelnden Kirchberger an. Zahlreiche Gästefans machten sich trotz sehr widrigen Bedingungen auf den Weg um ihre Mannschaft zu unterstützen. Coach S. Wenke konnte wieder auf Eissmann zurück greifen, allerdings fehlten der erkrankte S. Bretschneider und Günther urlaubsbedingt.

Die Partie begann mit leichtem Übergewicht für die Heimelf der Kirchberger, die vermehrt mit langen Bällen ihren zweikampfstarken Mittelstürmer suchte. Dadurch sprangen zu Spielbeginn einige Eckbälle und Halbfeldfreistöße für Kirchberg heraus, aus denen einige brenzlige Situationen entstanden. Nachdem diese Phase überstanden war, kamen die Blau-Weißen vermehrt zu einigen Kontersituationen und schnellen Abschlüssen, die meisten waren allerdings leichte Beute für Sachs im Kirchberger Tor. Wenige Minuten später war Sachs schon geschlagen, doch die Hartmannsdorfer Stürmer verzweifelten an den Verteidigern des SVK, die auf der Linie klären konnten. Die Hartmannsdorfer Abwehr, um den gut aufgelegten Kapitän Baumann, blieb trotz der zahlreichen langen Bälle immer auf der Höhe und ließ wenige Unsicherheiten zu. Das kampfbetonte Spiel im Mittelfeld zermürbte den ein oder anderen, sodass es gegen Ende der ersten Halbzeit zu unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten kam. Einen davon erlief Flechsig, der vom Kirchberger Innenverteidiger Buchmann zu Fall gebracht wurde. Der sonst so treffsichere Elfmeterschütze Höfner brachte den fälligen Elfmeter jedoch nicht im Tor unter. Sachs entschärfte den gut getretenen Strafstoß stark. In den Schlussminuten verletzte sich noch Schwab am Fuß, für ihn rückte Meitz in die Abwehrkette (45.)
In der zweiten Spielhälfte behielten beide Teams ihre Spielweise bei, es kam aber nun zu mehr Großchancen auf beiden Seiten. Die Heimelf versuchte es jetzt auch öfter aus der Distanz, schossen aber entweder zu hoch oder zu unplatziert, um T. Bretschneider im Gästetor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Der erneut sehr starke A-Jugendliche Flechsig dribbelte sich Mitte der zweiten Hälfte durch die halbe Heimabwehr, der Abschluss blieb aber genauso wenig zielsicher wie vom aufgerückten Eißmann nach einer Hereingabe, sowie Stark, der herrlich freigespielt scheiterte. Kirchberg kam noch zu zwei guten Freistoßgelegenheiten, T. Unger und Schneider trafen aber nur die Mauer. Den Schlusspunkt setzte Thost, der bei einer Kopfballgelegenheit in letzter Minute den schwierigen Ball nicht richtig aufs Tor des SVK brachte.

Damit endete das Derby unter Flutlicht mit 0:0. Einem Ergebnis das den Hartmannsdorfer nach einige dürftigen Auftritten wieder etwas Auftrieb geben könnte. Die Zuschauer sahen trotz der Nullnummer eine sehr gute und faire Kreisligapartie, in der jede Mannschaft mit etwas Glück als Sieger hätte hervor gehen können.

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmanndorf: T. Bretschneider – Schwab (Meitz 45.), Baumann (C), Thost, Eissmann – P. Müller (Pecher 75.) – Stark, V. Wenke, Flechsig, Bah – Höfner

Die Reserve konnte an die vier in Folge gewonnen Partien nicht anknüpfen und verlor bei der Reserve des Ebersbrunner SV mit 3:2. Die Torschützen waren Hahn und Berg.


8.Spieltag - 20.10.2019

Wenn man kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech dazu: FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. SV Muldental Wilkau-Haßlau e.V. 1:4

Am 8. Spieltag begrüßten die Hartmannsdorfer den favorisierten SV Muldental an der Badstraße. Cheftrainer S. Wenke musste auf gleich vier Stammspieler verzichten. Stürmer Günther ging dazu noch angeschlagen in die Partie und musste bereits nach knapp 20 Minuten wieder ausgewechselt werden.
Dennoch zeigte sich Blau-Weiß in den Anfangsminuten stark formverbessert und fand mit hohem Laufaufwand gut in die Partie. Wie so oft jedoch in den letzten Wochen, führte eine unglückliche Aktion am eigenen Strafraum zum Ballverlust. Engel konnte nach einem Querpass ohne Probleme die Führung für die Gäste markieren (11.)
In der Folge sahen die Zuschauer eine hart umkämpfte Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Beide Teams ließen dem Gegner kaum Luft. Mitte der ersten Hälfte übernahm Blau-Weiß dann mehr die Initiative. Neuzugang Stark traf nur den Außenpfosten.
Ein genialer Freistoß von Edeltechniker V. Wenke brachte den Gastgeber dann zurück ins Spiel. Aus handgemessenen 47 Metern krachte er die Kugel ins lange Eck (36.) Der, in den letzten Wochen eher weniger verwöhnte, Hartmannsdorfer Anhang zeigte sich beeindruckt.
Nach der Pause baute Hartmannsdorf weiter Druck auf, Großchancen von Bah und V. Wenke konnten jedoch nicht genutzt werden. Wilkau traf nach einem Konter nur die Querlatte.
Nach einem tollen Pass hinter die Abwehrkette war die Hartmannsdorfer Defensive dann komplett ausgehebelt und Grabow schob souverän zur erneuten Führung der Gäste ein (63.)
Blau-Weiß versuchte nochmal alles, die Kräfte schwanden aber trotz taktischer Umstellung spürbar. Und die Wölfe zeigten, warum sie in dieser Saison zu den Spitzenteams gehören. Nach starkem Pressing zwangen sie den Gastgeber zu einem abermaligen Ballverlust am eigenen Strafraum und erhöhten auf 3:1 durch Grabow (85.) Direkt im Anschluss durften die Gäste dann auch noch über das 4:1 durch Lorenz jubeln (86.)
Zum Ende einer harten, aber auf dem Spielfeld fairen Partie kam es dann leider noch zu einem Tumult zwischen der Wilkau-Haßlauer Bank und dem Schiedsrichtergespann. Bei aller Emotionalität und teilweise auch berechtigter Kritik an Schiedsrichterentscheidungen, sollte ein gewisser Respekt vor den Unparteiischen nicht verloren gehen. Besonders im Umgang mit jungen Assistenten an der Linie würde etwas mehr Fingerspitzengefühl sicher dazu beitragen, dass am Sonntag alle Beteiligten den Fußballplatz ergebnisunabhängig mit einem Lächeln verlassen können.
Die Hartmannsdorfer blieben sichtlich enttäuscht zurück. Man hatte viel investiert, wurde aber nicht belohnt. Dafür waren die Gäste einfach zu souverän und konzentriert. Jetzt heißt es sich nächste Woche im Derby gegen SV 1861 Kirchberg e.V. in noch besserer Verfassung zu präsentieren. Für beide Teams geht es um einen Platz in der wichtigen oberen Tabellenhälfte. Gespielt wird am Sonntag um 15:15Uhr in Kirchberg.

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: T. Bretschneider – Rudolf, Baumann (C), Thost, Meitz (66. S. Bretschneider) – P. Müller – Stark, Flechsig, V. Wenke, Bah – Günther (19. Pecher)

Reserve: Die Zweite überzeugte mit dem vierten Sieg in Folge. Torschützen: Müller, Schwenker und Hahn.

2. Runde Kreispokal - 13.10.2019

Blau-Weiß schlägt sich selbst: FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. SG Schönberg/Oberwiera 2:4

 

In der zweiten Pokalrunde zeigten sich die Blau-Weißen unverändert formschwach und unterlagen verdient.
Trainer S. Wenke konnte personell wieder nahezu aus den Vollen schöpfen. Jung kam zu seinem Saisondebüt im Tor und Pecher war wieder mit an Bord, während M. Müller verletzungsbedingt absagen musste. Bei bestem Kaiserwetter kam die Heimelf gut ins Spiel, als in der zweiten Minute eine Flanke auf den Oberschenkel von Günther fiel, der den Ball zum frühen 1:0 über die Linie drückte. Der gute Schein trügte allerdings, beim Großteil der Startelf waren die Folgen des vorabendlichen Oktoberfests nicht zu übersehen. Leithold konnte bereits wenig später zum 1:1 ausgleichen. Einen direkten Freistoß aus etwa 20 Metern brachte Schwab in der 19. Minute zur erneut glücklichen Führung im Tor der Gäste unter.
In der Folge machte man sich das Spiel selbst schwer, kaum ein Pass fand die Mitspieler, Laufarbeit und Zweikampfhärte waren praktisch nicht vorhanden und man überbot sich gegenseitig mit Trägheit. Die Gäste stellten vor der Pause mit Schwedersky (32.) und Leithold (44.) auf ein völlig verdienten Spielstand von 2:3. Mit Wiederbeginn kam Meitz für Thost in die Partie (46.) und wenig später Pecher für Jalloh (62.) Am Spiel änderte sich wenig, die Gäste kamen zu einigen Gelegenheiten, während auf der Heimseite alle Angriffsbemühungen im Keim erstickten. Leithold traf wenig später zum dritten Mal an diesem Nachmittag ins Tor der Hartmannsdorfer (66.) Auch die Hereinnahme von Krauß (70.) für den Torschützen Günther brachte daraufhin kaum neuen Schwung. Die Begegnung plätscherte dem Ende entgegen und wurde nur noch von einigen Slapstickeinlagen auf Seiten der Heimelf gekrönt, die glücklicherweise nicht mehr ausgenutzt wurden.

Die stellenweise Arbeitsverweigerung im Spiel war erschreckend und ließ sich auch nicht komplett mit dem vorhergehenden Alkoholkonsum einiger erklären. Wenigstens kann die Mannschaft nun den 1. Advent sinnvoller verbringen, wenn die dritte Pokalrunde ansteht.
Nächste Woche brauch es eine gewaltige Formsteigerung, will man beim Heimspiel gegen Wilkau-Hasslau nicht völlig unter die Räder geraten. (20.10. 15:00 Uhr)

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: Jung – Schwab, Baumann (C), Thost (Meitz 46.) – Jalloh (Pecher 62.), P. Müller, S. Bretschneider, Flechsig, Stark – Günther (Krauß 70.), Höfner


7. Spieltag - 06.10.2019

Motor überrollt Blau-Weiß: SV Motor Zwickau Süd vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 4:0

 

Der 7. Spieltag brachte für Blau-Weiß in Anlehnung an die allgemeine Auswärtsschwäche keine Punkte.
S. Wenke konnte personell nahezu aus den Vollen schöpfen. Der FV begann defensiv und lieferte sich mit Motor eine hart umkämpfte erste Halbzeit. Beide Teams kamen zu Chancen. S. Bretschneider vergab vor Süd-Keeper Düring die größte Hartmannsdorfer Möglichkeit. Im Gegenzug waren die Muldestädter mit langen Bällen auf die schnellen Offensivspieler dauerhaft gefährlich. T. Bretschneider hielt die Gäste mit zwei absoluten Weltklasseparaden bis kurz vor der Pause im Spiel.
Nach zwei individuellen Nachlässigkeiten konnten die Gastgeber aber unmittelbar vor der Pause auf 2:0 per Doppelschlag stellen. Baldeh und Aetabi per Foulelfmeter erzielten die Tore (43./45.)
In der zweiten Hälfte konnten die Blau-Weißen trotz taktischer Umstellung kaum für Entlastung sorgen. Gaye lief M. Müller auf der rechten Seite davon, tanzte Thost aus und schob gekonnt zum 3:0 ein (61.)
Aetabi krönte seine gute Leistung noch mit dem zweiten Tor zum 4:0 kurz vor Schluss (85.)
Der SV Motor Zwickau-Süd gewann das Spiel verdient und war über weite Strecken das bessere Team. Den Blau-Weißen fehlte es an Passgenauigkeit, Spritzigkeit und der nötigen Abgeklärtheit, um solche Spiele zu gewinnen.
Nächste Woche Sonntag steht dann zuhause das Pokalspiel gegen die SG SV Schönberg/FSV Oberwiera an. Das Spiel beginnt bereits 14:00 Uhr an der Badstraße.

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: T. Bretschneider – Schwab, Baumann (C), Thost, Meitz (46. Günther) – M. Müller – Stark (60. V. Wenke), P. Müller, S. Bretschneider, Bah (40. Jalloh) – Höfner

Reserve: Die Zweite feierte den dritten Sieg in Folge. Mit 8:1 besiegte man die SpG SG Callenberg 2/ SSV St. Egidien 2. Die Tore erzielten Schwarz, Flechsig, Schwenker, Reichmann und der vierfach erfolgreiche Hahn.


6. Spieltag - 29.09.2019

Souveräne Heimvorstellung: FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. VSG Westsachsen Fraureuth-Ruppertsgrün 2:0

 

Am vergangenen Wochenende gastierte die VSG WS Fraureuth-Rupperstgrün an der Badstraße.
Mit dem gesperrten Thost, dem verletzten P. Müller und Eißmann fehlten Cheftrainer S. Wenke drei Stammkräfte. M. Müller stand nach einmonatigem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung und ersetzte Thost in der Innenverteidigung. Der A-Jugendliche Flechsig feierte im defensiven Mittelfeld sein Startelfdebüt.
Die Partie begann ausgewogen. Hartmannsdorf hielt sich in der Startviertelstunde etwas zurück, wohingegen die Gäste mehrmals gefährlich vor FVBW-Keeper M. Bretschneider auftauchen. Dieser konnte problemlos alle Versuche entschärfen.
Nach gut 20 Minuten übernahmen dann die Hausherren das Spielgeschehen und ließen Ball und Gegner laufen. Besonders über die linke Seite mit Schwab und Stark kamen einige sehr gefährliche Angriffe zu Stande. Auch der stark aufspielende Flechsig schaltete sich mit cleveren Laufwegen und starker Zweikampfbilanz immer wieder in die Offensivaktionen ein. Die guten Chancen konnten durch die Sturmspitze Höfner jedoch vorerst nicht genutzt werden. Kurz vor dem Pausentee setzte V. Wenke einen satten Freistoß nur an den Pfosten.
Mit einem 0:0 ging es bei klarer Feldüberlegenheit der Blau-Weißen in die Pause. Trainer S. Wenke hatte wenig auszusetzen, es fehlte lediglich an Toren.
Kurz nach Wiederanpfiff markierte Geburtstagskind Günther mit einem gezielten Abschluss ins lange obere Eck die verdiente Führung (48.)
Am Spiel änderte sich wenig. Kontrolliert vorgetragene Angriffe des FV fanden in Gästekeeper Pfeil ihr Ende. Die VSG kam durch lange Bälle zu einigen Halbchancen. Diese konnten allerdings ebenso wenig genutzt werden wie einige Standards.
Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite konnte dann Toptorjäger Höfner mit einem geschickten Heber auf 2:0 stellen (76.) Mit seinem sechsten Treffer im sechsten Spiel steht er damit an der Spitze der Torjägerliste der Kreisliga.
In den letzten Minuten geschah nicht mehr viel in einer fairen Kreisligapartie.
Die Blau-Weißen stehen damit derzeit auf Platz sechs in der Tabelle und könnten sich nächste Woche im schweren Auswärtsspiel um 15:00 Uhr bei SV Motor Zwickau Süd in der Tabelle deutlich verbessern.

Aufstellung FV Blau-Weiß Hartmannsdorf: M. Bretschneider – Schwab, M. Müller, Baumann (C), Meitz (69. Rudolf) – Flechsig – V. Wenke (60. S. Bretschneider) – Stark, Günther (67. Krauß), Bah – Höfner

 

Reserve: Die Zweite konnte sich mit 4:3 gegen SV Eintracht 93 Werdau durchsetzen. Die Tore erzielten Barth und der dreifach erfolgreiche Hahn. Damit steht die Blau-Weiße Reserve ebenfalls auf dem sechsten Tabellenplatz.


5. Spieltag - 22.09.2019

Desolate Leistung in Marienthal ESV Lok Zwickau 2 vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 4:0

 

Am 5. Spieltag waren die Hartmannsdorfer bei der Zweitvertretung von Lok Zwickau zu Gast. In den bisherigen 8 Partien gegeneinander konnten die Blau-Weißen erst eins für sich entscheiden, die anderen wurden allesamt verloren. Hoffnung machte dieses Mal die Rückkehr von P. Müller, der nach 3 Monaten wieder zur Verfügung stand und direkt in der Startelf zu seinem Einsatz kam. Natürlich war die Maßgabe diesmal etwas Zählbares aus Zwickau mitzunehmen.

Bereits nach vier Spielminuten war jedoch alles über den Haufen geworfen. Schwab verlor einen Ball in der Vorwärtsbewegung, dieser kam in die Mitte zu Steinert, der im Abschluss keine Mühe hatte. Direkt im Gegenzug konnte sich Stark auf Außen gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, fand jedoch in der Mitte keinen Abnehmer. Das sollte auch schon die einzige erwähnenswerte Offensivaktion der Blau-Weißen im ersten Durchgang sein. Dagegen brachte das Heimteam die Hintermannschaft der Hartmannsdorfer einige Male mit flachen Bällen auf die schnellen Außenspieler in Bedrängnis. Eine erschreckend schwache Passgenauigkeit und fehlende Laufbereitschaft machten dem ESV Lok das Spiel weiterhin viel zu leicht. Hartmannsdorf kam kaum zu Entlastung, nur wenige Male waren die Stürmer überhaupt in gegnerischer Tornähe in Ballbesitz. Zu einem Torschuss reichte es allerdings nicht. So konnte man froh sein, dass es nur mit einer 1:0 Führung für Lok in die Pause ging.

Der angeschlagene Schwab blieb im zweiten Durchgang auf der Bank, für ihn übernahm Rudolf positionsgetreu (46.) Am Spiel änderte sich dadurch aber nichts, Lok Zwickau konnte sich die Hartmannsdorfer nach Belieben zurecht legen und kam zu einigen guten Gelegenheiten. In einer davon kam Parthy zentral vor dem Strafraum an den Ball, wurde überhaupt nicht angegangen und konnte den Ball zum hochverdienten 2:0 im Netz unterbringen (54.) Auch die Hereinnahme von Jalloh für Günther (60.) änderte nichts am Spielgeschehen. Das Heimteam kontrollierte Spiel und Gegner und sah sich allenfalls durch ein paar ungefährliche Halbfeldflanken angegriffen.

So plätscherte das Geschehen vor sich hin, ein Team konnte nicht besser und eines wollte nicht mehr. Zumindest ein ungenauen Torabschluss von Baumann konnte man noch vermelden. Ein wenig Fahrt kam kurz vor Schluss noch einmal ins Spiel, als Thost nach einem Foul seine zweite gelbe Karte sah und des Feldes verwiesen wurde. Die Hartmannsdorfer Mannschaft befand sich nun in völliger Auflösung, was sich noch in zwei späten Gegentreffern niederschlug. Zwickaus Kapitän Matthaeus in der 87. und Haugk in der 94. Spielminute trafen, bevor kurz darauf der Schlusspfiff das Spiel beendete.

Niedergeschlagen traten die Blau-Weißen die Heimreise an, war man doch das ganze Spiel nicht ein Mal auf Augenhöhe unterwegs und verkaufte sich erneut deutlich unter Wert. Nächsten Sonntag muss gegen Fraureuth-Ruppertsgrün unbedingt ein Sieg her, will man noch einigermaßen an den vorderen Plätzen dran bleiben.

Aufstellung: T. Bretschneider – Schwab (46. Rudolf), Baumann (C), Thost, Eißmann – Stark, P. Müller, S. Bretschneider, Bah – Günther (60. Jalloh), Höfner

 

Reserve: Die SpG Hartmannsdorf/Rödeltal konnte ihren ersten Saisonsieg beim Meeraner SV 4 mit 2:7 einfahren. Viermal Hahn, zweimal Flechsig, sowie Kiese waren die Torschützen.

 


4. Spieltag - 14.09.2019

Unentschieden zum Kirmeswochenende: FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. VfL Wildenfels 1:1

Zum diesjährigen Kirmesheimspiel war der Kreisoberligaabsteiger VfL Wildenfels in Hartmannsdorf zu Gast. Insbesondere für Neuzugang Stark ein wichtiges Spiel, da es gegen die alten Kollegen ging. Ohne den im Urlaub weilenden Chefcoach S. Wenke, dafür wieder mit Kapitän Baumann an Bord, ging es ins zweite Saisonheimspiel.
Bereits nach wenigen Sekunden kamen die Gäste zu einer guten Möglichkeit, als ein Wildenfelser nach vorherigem Ballverlust alleine aufs Tor zulief. M. Bretschneider entschied das Eins-gegen-eins Duell aber für sich. Trotzdem sollte die Chance für die erste halbe Stunde Symbolcharakter haben, Wildenfels zwang der Hartmannsdorfer Mannschaft mit hartem körperlichen Spiel und vielen gewonnenen Zweikämpfen das Geschehen auf. Gerade der Wildenfelser Kapitän Ziemann erarbeitete sich einige Halbchancen und Freistöße.
In der 36. Spielminute folgte der bis dahin verdiente Treffer für die Wildenfelser, als Ziemann durch das Mittelfeld marschierte, nicht gestoppt werden konnte und einen noch leicht abgefälschten Schuss im Tor unterbrachte. Auf der Gegenseite hatte das Heimteam zwar deutlich mehr Ballbesitz, das sehr langsame Aufbauspiel sowie reihenweise unnötige und ungewohnte Abspielfehler, machten viele Möglichkeiten zunichte. Ein nicht gegebenes Abseitstor für Blau-Weiß, das zumindest diskussionswürdig war, kam noch dazu. In der 42. Minute konnte der halblinks durchgebrochene V. Wenke nur durch ein Foul gestoppt werden, der Wildenfelser Verteidiger wurde mit gelb-rot des Feldes verwiesen. Die dezimierte Hintermannschaft der Gäste wurde zwei Minuten später nach einem Ballverlust ausgekontert. Höfner legte den Ball vor dem Tor quer und Günther erzielte sein erstes Saisontor.
Nach dem Pausentee war Hartmannsdorf jetzt endgültig die spielbestimmende Mannschaft, jedoch weiterhin ohne richtig gefährlich zu werden. Kurze Zeit später kam Rudolf zu seinem Einsatz, als V. Wenke nach einem überharten Foul ausgewechselt werden musste (53.) T. Engelhardt versuchte wenig später mit der Hereinnahme von A. Bretschneider für den angeschlagenen Günther noch etwas mehr Schnelligkeit ins Spiel zu bringen. Wildenfels agierte in Unterzahl nur noch mit einer Sturmspitze und konzentrierte sich auf das Verteidigen des Ergebnisses. Aufgrund des dichten Bollwerks nun mehr und mehr mit Flanken agierend, kam das Heimteam noch zu einigen guten Möglichkeiten. Günther scheiterte aus wenigen Metern, Höfner setzte einen Kopfball knapp neben das Tor und nach einer undurchsichtigen Situation für den eingewechselten Meitz wurde das zweite Abseitstor des Tages zurückgepfiffen. Ärgerlich, da eine schlechte Kommunikation diesen sicheren Treffer kostete.
Schlussendlich blieb es beim 1:1 Unentschieden, das für beide Seiten in Ordnung war. Verbesserungswürdig sind weiterhin das Auftreten gegen körperlich starke Mannschaften, der Spielaufbau gegen einen tiefstehenden Gegner und stellenweise die Chancenverwertung.

Aufstellung: M. Bretschneider – Schwab, Baumann (C), Thost, Eißmann – Stark, V. Wenke (53. Rudolf), S. Bretschneider, Bah (65. Meitz) – Günther (58. A. Bretschneider), Höfner

Reserve: Die Zweitvertretung ließ sich eine 2:0 Führung noch aus der Hand nehmen und spielte am Ende gegen den FV Wolkenburg 2 nur 2:2. Beide Tore erzielte Hahn.


1. Runde Kreispokal 08.09.2019

Gelungene Revanche im Kreispokal: FSV Silberstraße- Wiesenburg e.V. vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 1:3

In der ersten Runde des diesjährigen Kreispokals trat man zum dritten Auswärtsspiel in Folge und zwei Wochen nach dem Zusammentreffen im Ligabetrieb wieder gegen Silberstraße/Wiesenburg an.
Einige Ausfälle und Urlaube zwangen Co-Trainer Engelhardt zu Experimenten in der Startelf, unter anderem lief S.Bretschneider das erste Mal als Innenverteidiger auf.
Anders als vor zwei Wochen verzichtete die Gästemanschaft auf ein allzu extremes Anlaufen und versuchte mit einer stabilen Defensive ins Spiel zu kommen. Die erste Chance hatte die Heimelf, als Noffke auf außen durchstartete, allerdings am Blau-Weißen Schlussmann Volke scheiterte. Danach kamen die Gäste besser in die Partie, insbesondere eine deutlich verbesserte Zweikampfführung führte zu einigen vielversprechenden Ballgewinnen.
Einer davon fiel in der 18. Spielminute im Mittelfeld Bah vor die Füße, der direkt weiter auf Günther leitete. Seine Flanke in die Mitte wurde noch entscheidend von Teicher abgelenkt und senkte sich über den chancenlosen Heimkeeper Tschirge ins Netz. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit befanden sich beide Mannschaften etwa auf Augenhöhe, die vielen hohen Zuspiele in die Spitze konnten auf keiner Seite verwertet werden.
Kurz nach Wiederbeginn vertändelten die Blau-Weißen einen Ball im Halbfeld, die zaghaft herausgerückte Verteidigung stand unkoordiniert, und ein Silberstraße/Wiesenburger legte den Ball direkt in den Lauf von Noffke, der vor Volke diesmal keine Nerven zeigte (51.)
Vom Ausgleich beflügelt kam der FSV jetzt vermehrt zu Halbchancen, Hartmannsdorf zeigte sich unkonzentriert und vermochte die Spielkontrolle zu verlieren. Mitten in diese Druckphase fand ein langer Ball den Hartmannsdorfer Stürmer Günther, der den Ball am Torhüter vorbei spitzelte und auf Höhe der Strafraumlinie gelegt wurde. Schiedsrichter Schmidt entschied auf Elfmeter, den Höfner gewohnt sicher verwandelte (62.) Wild wurde es wenige Minuten später auf der Gegenseite, als nach einem abgepfiffenen Angriff der Hartmannsdorfer Abwehrmann Thost mit Tauscher aneinander geriet, und letzteren wegstieß. Referee Schmidt beließ es bei einer gelben Karte, über eine andere Farbe hätte man sich allerdings nicht beschweren können.
Wenige Minuten später trat Thost noch einmal in Erscheinung, als Höfner einen scharfen Freistoß auf das Tor der Heimmannschaft schoss, und der Ball vom Torhüter direkt zum eingelaufenen Thost prallte, welcher beim anschließenden Abschluss keine Mühe hatte (73.)
Danach war das Spiel gelaufen und plätscherte deutlich weniger schwungvoll dem Schlusspfiff entgegen. Schiedsrichter Schmidt pfiff pünktlich ab und bescherte dem FV Blau-Weiß Hartmannsdorf eine gelungene Revanche und den Einzug in die nächste Pokalrunde.

Aufstellung: Volke – Eißmann, S.Bretschneider, Thost (76. Pilz), Meitz (80. Schwenker) – Jalloh, V.Wenke, Stark, Bah – Günther (C) (62. A.Bretschneider), Höfner



3. Spieltag - 01.09.2019

Erster Auswärtssieg nach konzentrierter Vorstellung: SpVgg Reinsdorf-Vielau

2 vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 0:3

Am dritten Spieltag wollten die Blau-Weißen nach der unnötigen Niederlage von letzter Woche unbedingt Wiedergutmachung betreiben. Schwab und Pecher rückten für Meitz und den gesperrten Stark in die Startformation von S. Wenke.
Nach kurzem Abtasten sorgte in der 11. Spielminute der erste Hartmannsdorfer Angriff direkt für Gefahr. Günther konnte nur durch ein Foulspiel gestoppt w...erden, woraufhin Referee Reinhold auf Strafstoß entschied. Höfner konnte diesen gewohnt souverän zur frühen Führung verwandeln. In den folgenden Minuten initiierte Reinsdorf-Vielau über ein ballsicheres Mittelfeld einige schnelle Angriffe. Daraus resultierten viele Standards für die Gastgeber, die jedoch die Hintermannschaft klären konnte. In dieser Phase bestand das Offensivspiel von Hartmannsdorf häufig aus langen Ballen, die für wenig Gefahr sorgten. Die größte Chance aus Nahdistanz von Reinsdorf-Vielau konnte der starke M. Bretschneider parieren. Kurz darauf fand ein langer Ball von Kapitän Baumann auf der linken Seite S. Bretschneider, dessen mustergültige Flanke drückte Bah zur umjubelten 2:0 Halbzeitführung über die Linie.
Nach dem Seitenwechsel war die Heimmannschaft, geschwächt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Teicher, nicht mehr so gefährlich, wie im ersten Durchgang. Jedoch ermöglichten einige Hartmannsdorfer Unachtsamkeiten Chancen für Reinsdorf-Vielau. Unter anderen verhinderte der Pfosten den Anschlusstreffer. Schließlich sorgte eine Co-Produktion der zwei A-Jugendlichen in der 83. Spielminute für die Entscheidung. Nach einem Befreiungsschlag tauchte der eingewechselte Krauß vorm Torhüter auf. Mit Glück gelangte der Ball zu Bah, der diesen nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Schlussendlich können die Blau-Weißen den ersten Auswärtssieg der Saison auf der Haben-Seite verbuchen, der jedoch um 1-2 Tore zu hoch ausfiel. Am kommenden Sonntag trifft die Mannschaft von Chefcoach S. Wenke in der ersten Pokalrunde auf den FSV Silberstraße/Wiesenburg.

Aufstellung: M.Bretschneider – Schwab, Baumann (C), Thost (40. Jalloh), Rudolf – S.Bretschneider, V.Wenke, Pecher, Bah (88. Meitz) – Höfner, Günther (55. Krauß)

Reserve: Die zweite Mannschaft verlor das Auswärtsspiel bei ACL Zwickau mit 5:0.


2. Spieltag - 24.08.2019

Auswärtsspiel zum Vergessen: FSV Silberstraße/Wiesenburg vs. FV Blau-Weiß Hartmannsdorf 2:1

Zum zweiten Spieltag trat man aufgrund eines Vereinsfests beim FSV Silberstraße/Wiesenburg schon zum Samstag an. In Anbetracht der erneuten Abwesenheit einiger Stammkräfte konnte man doch noch eine solide Startelf ins Rennen schicken.
Die erste Gelegenheit besaßen die Blau-Weißen Gäste, als in der zweiten Minute V.Wenke einen Freistoß an den Außenpfosten schoss. Direkt im Gegenzug führte die Heimelf einen Einwurf nahe der Eckfahne schnell aus, überraschte die Hartmannsdorfer Hintermannschaft damit und Krawetzke schloss am langen Pfosten zum frühen 1:0 ab (4.)
Durch den frühen Treffer war Blau-Weiß erst einmal völlig von der Rolle, spielerisch gelang wenig bis nichts und kämpferisch war man der Heimmannschaft auch unterlegen.
Nachdem es mehrere Male im Hartmannsdorfer Strafraum brannte, konnte in der 17. Minute Noffke einen Freistoß zentral im Kasten der Gäste unterbringen.
Im Anschluss daran neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils und der Spielfluss ging etwas verloren. Einen letzten Aufreger gab es Minuten vor der Pause, als Höfner mit blutender Platzwunde im Strafraum zu Boden ging, aber sich anscheinend vorher im Abseits aufhielt.
Zur zweiten Halbzeit kam Pilz für Meitz (46.) in die Partie und wenig später durfte Jalloh für den angeschlagenen Höfner in der Partie mitwirken.
Die mittlerweile völlig zerfahrene Partie war relativ höhepunktarm, beide Mannschaften beackerten sich auf dem ganzen Feld - spielerisch war weiterhin wenig geboten. Zur weiteren Auflösung des Spielflusses sah sich der sehr unsouveräne Schiedsrichter Hahn berufen, der nach fast jeder Wortmeldung eines Spielers eine Diskussion inklusive gelber Karte vom Zaun brach.
Wenig später konnte nach einem seltenen Spielzug der Hartmannsdorfer, der mittlerweile mit Turban spielende Höfner, in den Strafraum des Heimteams eindringen und nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte er sicher (59.)
Wer jetzt eine Druckphase auf den Ausgleich erwartete sah sich getäuscht, das Spiel lief weiter wie in der Stunde davor. Beide Mannschaften agierten mit langen Bällen und Chancen wurde meist erkämpft.
Silberstraße/Wiesenburg kam kurz vor Schluss noch zu einigen guten Gelegenheiten nach Standards, M.Bretschneider entschärfte aber stark. Auf der Gegenseite gab es noch eine strittige Elfmeterszene, die zum Glück für das Heimteam übersehen wurde. Daraufhin durfte man zum ersten Mal die neue Kartenregel für Trainer in ihrer Ausführung bewundern.
Ohne große Ausgleichsgelegenheit endete danach das erste Auswärtsspiel des FV Blau-Weiß in dieser Saison. Das grundsätzlich faire und kollegiale Spiel der beiden Mannschaften fand in dem Heimteam einen durchaus würdigen Sieger, die mit der nötigen Zweikampfstärke und Willen Hartmannsdorf in Schach hielten.
Die Mannschaft von Coach S.Wenke wird sich nun fragen müssen, warum die starke Leistung der Vorwoche wie weggeblasen schien, und warum man sich während des Spiels so vom Schiedsrichter beeinflussen und provozieren ließ. Nächste Woche spielen die Blau-Weißen schon um 12:45 gegen die SpVgg Reinsdorf-Vielau 2.

Aufstellung: M.Bretschneider – Rudolf, Baumann (C), Thost, Meitz (46. Pilz) – Stark, V.Wenke, S.Bretschneider, Bah – Höfner (40. Jalloh), Günther

Reserve: Die zweite Mannschaft musste sich im ersten Auswärtsspiel der Saison dem Oberlungwitzer SV II 3:0 geschlagen geben.


1. Spieltag - 18.08.2019

Auftakt nach Maß:

FV Blau-Weiß Hartmannsdorf vs. SG Friedrichsgrün 4:2

Am ersten Spieltag reiste der Kreisoberligaabsteiger aus Friedrichsgrün zu den Blau-...Weißen. Nicht zuletzt die Abwesenheit von Chefcoach S. Wenke, sowie P. Müller, Eißmann, Kapitän Baumann und Herget, machte es schwer, eine Prognose zum Spielverlauf abzugeben.
Die Hausherren begannen druckvoll und erspielten sich gleich zu Beginn gute Möglichkeiten. So konnte Höfner früh nach gutem Pressing die Führung markieren (8.)
Friedrichsgrün kam jetzt besser in die Partie. Heumann setzte sich nach einer guten Viertelstunde überragend gegen drei Hartmannsdorfer durch und netzte zum Ausgleich ein (16.)
In der Folge konnte die Blau-Weiße Hintermannschaft oftmals nur noch durch Fouls schlimmeres verhindern. Aus zahlreichen Freistößen konnten die Gäste allerdings keinen Nutzen schlagen. So ging es in der umkämpften Partie bei hochsommerlichen Temperaturen mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.
Zur zweiten Hälfte musste der angeschlagene V. Wenke in der Kabine bleiben. Er wurde durch Jalloh ersetzt und Höfner rutschte ins zentrale Mittelfeld. Wenige Minuten später nutzte Günther eine Unstimmigkeit in der Gästeabwehr und bediente Höfner, welcher völlig allein in aller Ruhe die Kugel am Friedrichsgrüner Tormann Kubel zum erneuten Führungstreffer vorbei schob (47.)
Postwendend erzielte die SG den Ausgleich, als Innenverteidiger Thost eine flache Hereingabe im eigenen Tor unterbrachte. Nach Abpfiff sollte er seine Aktion selbst als „Slapstickeinlage“ titulieren (48.)
Das Spiel wurde nun deutlich umkämpfter und beide Teams mobilisierten alle Kraftreserven. Friedrichsgrün traf nach einer gelungenen Offensivaktion nur den Pfosten und war in diesen Minuten spielbestimmend.
Auf der Gegenseite wurde Günther ungeschickt von einem Verteidiger der SG zu Fall gebracht. Den berechtigten Elfmeter versenkte wieder Höfner souverän zu seinem dritten Treffer (62.)
Der Absteiger versuchte nochmal gefährlich zu werden, biss sich an der Hartmannsdorfer Hintermannschaft aber die Zähne aus. Routinier T. Bretschneider vereitelte mit einer tollen Parade den späten Ausgleich.
In den Schlussminuten kamen die A-Jugendlichen Krauß und Flechsig, welcher seinen ersten Einsatz im Trikot der ersten Männermannschaft feierte, in die Partie.
Friedrichsgrün wagte in den Schlussminuten viel, wurde aber nicht belohnt. Jalloh und Bah nutzen mit einem tollen Zusammenspiel die Lücken in der Gästeabwehr zum 4:2 mit dem Schlusspfiff.
Die Hartmannsdorfer Mannschaft zeigte sich nach einer guten Vorbereitung gegen eine der stärkeren Mannschaften in dieser Kreisligasaison in vielversprechender Form. Der homogene Mannschaftsauftritt wurde durch das nötige Quäntchen Glück in den entschiedenen Situationen abgerundet. Nächste Woche spielen die Blau-Weißen am Sonntag um 15:00 Uhr auswärts gegen den FSV Silberstraße/Wiesenburg.

Aufstellung: T. Bretschneider – Schwab, M. Müller, Thost, Rudolf – Stark (82. Krauß), V. Wenke (46. Jalloh), S. Bretschneider, Bah – Höfner, Günther (C) (90. Flechsig)

Reserve: Die Zweite erwischte einen weniger guten Start und unterlag der Zweitvertretung des SV Mülsen St. Niclas mit 4:5. Die Torschützen waren Mohamed, Fischer und Doppeltorschütze Hahn.